Hot Pants

Hot Pants sind enge, sehr kurz geschnittene, den Po betonende Shorts für Frauen. Hot Pants kamen im Sommer 1971 auf, nachdem der Minirock gesellschaftsfähig wurde. Sie werden je nach persönlicher oder moralischer Einstellung als sexy oder aber schockierend empfunden. Sie wurden vorzugsweise entweder aus Jeansstoff, glänzendem Satin (Wäsche-Look) oder gestrickt bzw. gehäkelt hergestellt. Besonders beliebt waren vor allem selbstangefertige Hotpants aus alten abgeschnittenen Jeans (Jeans-Shorts oder cutoffs) mit ausgefransten Rändern, die oft so kurz waren, dass sie die Gesäßbacken nicht völlig bedeckten. Berühmt mit ihren äußerst knappen Hot Pants wurde Gloria Guida als freche Göre in den 1970er-Jahren durch ihren Film Blue Jeans.

Die Modeindustrie reagierte auf die Hot Pants mit dazupassenden Maximänteln – so dass die „heißen Höschen“ auch im Winter getragen werden konnten – von dem damals fast gleichzeitigen Wechsel der Damenstrümpfe zu Strumpfhosen zusätzlich noch erleichtert, dabei mussten diese nun anders als noch wenige Jahre zuvor beim Minirock ohne sichtbaren Zwickel produziert werden.

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