Die Künstlerin Sissi

Die Künstlerin Sissi ist das Gesicht der Frühlings-/Sommer–Kampagne 2010 von Furla

Furla – die internationale Marke für feine Lederwaren und Accessoires hat die italienische Künstlerin Sissi, Gewinnerin des Preises Furla per l’Arte 2002, als Gesicht für die Frühlings-/Sommer-Kampagne 2010 gewählt. Für Sissi ist der eigene Körper das wahre Zeugnis der Seele ihrer Kunstwerke. Die Materialien, mit denen sie arbeitet, sind eine Erweiterung ihres Seins in den Raum, der sie umgibt. Ihr origineller Stil, ihre Energie und ihr Sinn für Ästhetik treten in Synergie mit der neuen Kollektion von Furla. Die neue Frühlings-/Sommer-Kollektion zeichnet ein klares und elegantes Design aus, das zeitgemäß und gleichzeitig zeitlos ist. Das Accessoire wird als einfache und direkte Ausdrucksform betrachtet, als eine kleine tägliche “Performance” für Detailverliebte, die sich jeden Tag neue Mode erfinden und dabei nichts dem Zufall überlassen. Die Kampagne wurde von Furla in Zusammenarbeit dem Fotografen Francesco Carrozzini realisiert. Mit seinem Objektiv hat er sowohl die starke Persönlichkeit Sissis eingefangen und künstlerisch interpretiert wie auch die Werte der Marke Furla. Für die Kampagne wurden vier Motiven konzipiert. Seit Mitte Januar werden diese als Einzel- oder Doppelseite weltweit lanciert.

Sissi kommt 1977 in Bologna zur Welt, wo sie auch lebt und arbeitet. 2001 schließt sie ihr Studium an der Akademie der Schönen Künste in Bologna ab. Die Künstlerin beschäftigt sich mit Bildhauerei, Zeichnung und Performance und schafft Installationen, sitespezifische Projekte, die einen körperlichen Dialog mit dem Raum eröffnen. Die Stofflichkeit ist das Hauptmerkmal ihres Werks und bringt den nach innen gerichteten Blick zum Ausdruck, der an der Oberfläche neue physische Zufluchten sucht. Mit Hilfe verschiedener, miteinander verflochtener Materialien wie Plastik, Eisen, Bambus und Schnur baut die Künstlerin bildkräftige Prothesen, vereinnahmt die sie umgebende Materie und verwandelt sie in eindringliche organische Formen.

Die handwerkliche Arbeit ist der entscheidende Aspekt ihrer Poesie, die im „Machen” den lebendigen Ausdruck der Schöpfung findet. Auch bei ihren Performances tritt die Künstlerin an einem von ihr selbst geschaffenen Ort auf, der das Gedächtnis einer Gegenwart enthält. In den letzten Jahren hat sie weltweit an zahlreichen Einzel- und Kollektiv-Ausstellungen teilgenommen. Darunter sind besonders zu erwähnen: „Al di là dello sguardo alla corda lega” in der Galerie Mizuma (Tokio, 2008), „Voliare” in der Fattoria di Celle, Privatsammlung Gori (Pistoia, 2007), „Nature“ im Chelsea Art Museum (New York, 2006), „Nidi” im Macro (Rom, 2004), im Jahr 2003 „The Walk” in der Galerie W139 von Amsterdam und 2001 „Aerea” im Moca, Miami. Sie wirkte auch an Gruppenausstellungen mit, wie „Fare Mondi”, „Collaudi” auf der 53. Biennale di Venezia, (Pavillon Italien, Venedig, 2009), die 15. Quadriennale von Rom (Rom 2008), „Global Feminism” im Brooklyn Museum (New York, 2007), die Wanderausstellung „Italian Genius Now”; Museum Pecci, Prato; Museum of Fine Arts, Hanoi; White House, Emily Hill House Singapur; Corean Design Center, Seoul; Xuexue Institute, Taipeh; Travancore Palace, New Delhi (von 2007 bis 2008) „Phantom of Desire” in der Neuen Galerie am Landesmuseum Joanneum (Graz, 2003) und 2001 im Watou Poeziezomer, Watou, (Museum S.M.A.K., Gent). Die Künstlerin erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter 2005 den Preis New York des Italienischen Außenministeriums an der Columbia-Universität von New York, 2006 den Rompreis der Kultureinrichtung American Academy in Rom und 2002 den Kunstpreis Furla.

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